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Frauenfrühstück

In unserer Gemeinde gibt es zwar keine klassische Frauengruppe mit regelmäßigen Treffen, aber die Frauen kommen bei uns trotzdem nicht zu kurz.

Mit unserem Frauenfrühstück bieten wir eine Möglichkeit zur Begegnung für Jüngere und Ältere, Hausfrauen und Berufstätige, Singles und Mütter - eine Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen, sich kennen zu lernen und auszutauschen.

Wobei ginge das besser als bei einem gemütlichen Frühstück am Samstagvormittag? Neben einem reichhaltigen Frühstücksbüffet mit Kaffee, Tee und Säften tragen auch Musikstücke sowie schön gedeckte und dekorierte Tische zu einem entsprechenden Ambiente bei. Im Mittelpunkt des Vormitttags steht jeweils ein Vortrag einer kompetenten Referentin zu wechselnden Themen, die auch zu Tischgesprächen anregen. Für Frauen, die noch tiefer in das Thema einsteigen wollen, wird ein Nachtreffen angeboten.

Das Frauenfrühstück findet zweimal im Jahr statt. Kommen Sie doch mal vorbei und lassen Sie sich verwöhnen!


Rückblicke

Namaste! Du bist gesehen!

Du bist wundervoll! Du bist wertvoll! So durften die Frauen sich am Vormittag des 10.11.2018 wertgeschätzt fühlen und wurden von der Buchautorin und Moderatorin Petra Hahn-Lütjen mit einer herzlichen indischen Geste begrüßt. Diesen Gruß gegenseitig weiterzugeben und seine Mitmenschen dabei ganz genau anzusehen, war eine wunderbare Erfahrung. Petra Hahn-Lütjen machte uns bewußt, wie wenig genau wir die Menschen in unserem täglichen Leben und Umfeld eigentlich ansehen und wahrnehmen. Jede, die diesen Vortrag gehört hat, wird dies ändern und ihrem Gegenüber ab sofort mit neuer Wertschätzung begegnen. Weil jeder Mensch dies wert ist.


Vom befreiten Umgang mit Fehlern

Am 12. Mai 2018 war unsere Referentin Schwester Teresa Zukic, die vielen aus den Medien bekannt ist. Sie hat mehrere Bücher geschrieben und viele Auszeichnungen und Preise erhalten, darunter auch die Bundesverdienstmedaille 2013. Ihren Vortrag zur Fehlerkultur gliedert sie in

  • Eigene Fehler
  • Fremde Fehler
  • Fehler der Gesellschaft

Eigene Fehler sind dazu da, dass wir gestärkt daraus hervorgehen. Das ist der Unterschied zwischen Fehlern und Sünden: Die Sünde ist eine bewusste Aktion, die gegen die Liebe handelt. Als Gläubige dürfen wir uns aber immer geliebt fühlen. Jedoch der Satan möchte uns einreden, dass wir schlecht sind und freut sich über jeden Fehler. Deshalb haben wir an unserem Versagen oft so lange zu „knabbern“.

Fremde Fehler übersehen wir nur, wenn sie nichts mit uns zu tun haben. Menschen verletzen einander, aber warum? Oft sind es verletzte Menschen, die wieder andere verletzen. Es kostet so viel Lebensenergie sich böse zu sein, jedesmal wenn wir darüber nachdenken, kränken wir uns wieder neu. Hier hilft nur, zu vergeben. Das befreit. Übrigens dürfen wir uns über Neider nicht ärgern, denn Neid ist die "deutsche Antwort" auf Annerkennung.

Fehler der Gesellschaft oder einer Gemeinschaft lassen eine ganze Fehlerkultur entstehen. Es gibt zum Beispiel auch fehlersuchende Gemeinden, die eine richtige Lust daran entwickeln, Fehler zu sehen. Hier erwähnt Schwester Teresa die Kritik nach einer Predigt oder an der ehrenamtlichen Arbeit von Geschwistern. Wir sollen jemanden neunmal loben, bevor wir ihn einmal kritisieren. Und das meint sie ernst. Jesus fragt Petrus, der ihn verraten hat, nur nach seiner Liebe, nach nichts anderem. Wir sollen ein bisschen verliebter sein. Wir arbeiten für den menschenfreundlichsten Gott.


Was macht uns widerstandsfähig?

Dieses Thema hatte unser Frauenfrühstück am 11. November 2017. Unsere Referentin Ilse Wieser sprach über Menschen, die in ihrem Leben Unglaubliches durchmachten, Krisen und Bedrohung in einem Ausmaß erlebten, das wir uns im Normalfall nicht vorstellen können. Trotzdem zerbrachen diese Menschen nicht völlig, sondern gingen aus ihren Krisen, zwar mit Blessuren, aber immer noch

lebensfähig hervor. Sie stellte die Frage: Woraus besteht die Kraft, die man Lebensmut, seelische Widerstandskraft oder mit einem modernen Begriff „Resilienz“ nennt? Er bedeutet eigentlich Elastizität und Spannkraft. Damit wird z. B. die Eigenschaft eines gedehnten Gummibandes beschrieben, in seine ursprüngliche Form zurückzukehren. Bei uns Menschen bezeichnet es die Fähigkeit, erfolgreich mit vielen belastenden Lebensumständen, Unglücken, traumatischen Erfahrungen, Misserfolgen oder Risikobedingungen umzugehen. Diese Elastizität besteht aus hilfreichen Verhaltensweisen und Einstellungen, die wir oft unbewusst sowieso anwenden, aber die man selbst im Erwachsenenalter noch üben kann. Es ist nie zu spät, etwas zu lernen.

Uns Christen stellt die Bibel an vielen Stellen ein „Resilienz-Trainingsprogramm“ zur Verfügung. Hier können wir etwa Galater 5,22 und 23 anführen, die „Früchte des Geistes“ als Haltungen und Einstellungen, in denen der Geist Gottes uns schult. Darüberhinaus sind Dankbarkeit (Kol. 5,18), Zuversicht und Hoffnung (Hebr. 11,1), sowie die tiefe Überzeugung, dass Gott uns in keiner Lebenssituation seine Liebe entzieht (Römer 8,35-39) Grundfesten, auf denen wir den Herausforderungen des Lebens begegnen dürfen.


Entdecke deine Einzigartigkeit

Frauenfrühstück am 20.05.2017

Das  Frauenfrühstück mit dem Thema „Entdecke deine Einzigartigkeit“, das in einem frühlingshaft dekorierten MLK-Raum stattfand, hat wieder viele Frauen interessiert. Helga Schumann, unsere Gemeindeälteste und Lebensberaterin, die diesmal die Referentin war, gab diesem Thema den Untertitel „Vom wahren Wert einer Frau“.

Daher erklärte sie uns zuerst, dass der Wert eines Menschen nicht von ihm selbst bestimmt wird und dass wir ein liebevolles Gegenüber brauchen. Gott hat uns schon einen einzigartigen Wert gegeben, als er uns schuf, aber es gibt viele Gefahren für unser Selbst-WERT-Gefühl. Dazu gehören Familienprägungen, seelische Verletzungen, Vergleichen, Perfektionismus und Selbstverurteilung.

 

Wir dürfen Gott als den Künstler betrachten, der uns erschaffen hat und uns einzigartige Talente und Begabungen geschenkt hat, weil er uns wertschätzt. Mit der Geschichte von einem Ring, bei dem der Wert erst am Ende entdeckt wird, zeigte Helga Schumann uns auf, dass nur ein Experte, und das ist unser Schöpfer, unseren wahren Wert erkennen kann.

 

Begleitet wurde der Vormittag von vierhändiger Klaviermusik und Saxophonklängen. Diesmal gab es als Besonderheit vor und nach dem Frühstück Taschen von Lillypark zu kaufen. Diese Taschen sind lauter Unikate und der Erlös kommt Frauen zugute, die unter Menschenhandel gelitten haben.



„Mut ist Angst, die gebetet hat!“

Frauenfrühstück am 19.11.2016

Zu unserem Frauenfrühstück am 19. November hatten wir eine uns bekannte Referentin, nämlich Petra Hess aus Nürnberg, eingeladen. Vor ihrem Vortrag durften die Besucherinnen ein ausgezeichnetes und schön dekoriertes Frühstücksbuffet genießen und sich von den Musikern, diesmal mit Klavier und Gesang, auf das Thema einstimmen lassen.

Petra Hess begann ihren Vortrag mit Frau Sorge, die vor lauter Sorgen schon lange vor ihrem Wecker aufwacht, und ihrem Mann Friedhelm, der seelenruhig weiterschläft, obwohl er einen stressigen Tag vor sich hat, und stieg so gleich voll ins Thema ein. Sie machte uns klar, dass es hier zwei Empfindungswelten gibt, obwohl die Realität die gleiche ist.

Laut Spiegel Online jagt in Deutschland seit Jahren ein Sorgen-Hype den nächsten. So viel Angst war selten. Das Irritierende ist, dass die meisten Sorgen, die in den Angst-Charts der vergangenen 15 Jahre in Deutschland ganz oben standen, sich am Ende als unberechtigt erwiesen haben.

Sorgen, das muss uns klar sein, beschäftigen sich immer mit etwas Negativem, das eventuell eintreten könnte. Wenn uns unsere Gedanken quälen, sind es Sorgen, die zerstörerisch sind und uns gefangen nehmen. Sorgen sind enorme Energiefresser!

Ganz wichtig ist: Sich keine Sorgen zu machen, bedeutet nicht, Probleme zu ignorieren. Stattdessen sollten wir uns, wenn uns die Sorgen belasten, fragen, was im schlimmsten Fall passieren kann. Das öffnet uns wieder den Blick für die Realität.

Wir können unsere Sorgen zu Jesus bringen, der die Dinge viel besser im Griff hat als wir. Einen Spruch von Corrie ten Boom fand ich besonders schön:

„Mut ist Angst, die gebetet hat!“

Das Frauenfrühstück war für alle Besucherinnen wieder ein besonderes Ereignis.