In unserer Gemeinde gibt es zwar keine klassische Frauengruppe mit regelmäßigen Treffen, aber die Frauen kommen bei uns trotzdem nicht zu kurz.

Mit unserem Frauenfrühstück bieten wir eine Möglichkeit zur Begegnung für Jüngere und Ältere, Hausfrauen und Berufstätige, Singles und Mütter - eine Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen, sich kennen zu lernen und auszutauschen.
Wobei ginge das besser als bei einem gemütlichen Frühstück am Samstagvormittag? Neben einem reichhaltigen Frühstücksbüffet mit Kaffee, Tee und Säften tragen auch Musikstücke sowie schön gedeckte und dekorierte Tische zu einem entsprechenden Ambiente bei. Im Mittelpunkt des Vormitttags steht jeweils ein Vortrag einer kompetenten Referentin zu wechselnden Themen, die auch zu Tischgesprächen anregen. Für Frauen, die noch tiefer in das Thema einsteigen wollen, wird ein Nachtreffen angeboten.
Das Frauenfrühstück findet zweimal im Jahr statt. Kommen Sie doch mal vorbei und lassen Sie sich verwöhnen!

 

Rückblicke

 

 

Frauenfrühstück am 20.05.2017

Das  Frauenfrühstück mit dem Thema „Entdecke deine Einzigartigkeit“, das in einem frühlingshaft dekorierten MLK-Raum stattfand, hat wieder viele Frauen interessiert. Helga Schumann, unsere Gemeindeälteste und Lebensberaterin, die diesmal die Referentin war, gab diesem Thema den Untertitel „Vom wahren Wert einer Frau“.

Daher erklärte sie uns zuerst, dass der Wert eines Menschen nicht von ihm selbst bestimmt wird und dass wir ein liebevolles Gegenüber brauchen. Gott hat uns schon einen einzigartigen Wert gegeben, als er uns schuf, aber es gibt viele Gefahren für unser Selbst-WERT-Gefühl. Dazu gehören Familienprägungen, seelische Verletzungen, Vergleichen, Perfektionismus und Selbstverurteilung.

 

Wir dürfen Gott als den Künstler betrachten, der uns erschaffen hat und uns einzigartige Talente und Begabungen geschenkt hat, weil er uns wertschätzt. Mit der Geschichte von einem Ring, bei dem der Wert erst am Ende entdeckt wird, zeigte Helga Schumann uns auf, dass nur ein Experte, und das ist unser Schöpfer, unseren wahren Wert erkennen kann.

 

Begleitet wurde der Vormittag von vierhändiger Klaviermusik und Saxophonklängen. Diesmal gab es als Besonderheit vor und nach dem Frühstück Taschen von Lillypark zu kaufen. Diese Taschen sind lauter Unikate und der Erlös kommt Frauen zugute, die unter Menschenhandel gelitten haben.

Frauenfrühstück am 19.11.2016

Zu unserem Frauenfrühstück am 19. November hatten wir eine uns bekannte Referentin, nämlich Petra Hess aus Nürnberg, eingeladen. Vor ihrem Vortrag durften die Besucherinnen ein ausgezeichnetes und schön dekoriertes Frühstücksbuffet genießen und sich von den Musikern, diesmal mit Klavier und Gesang, auf das Thema einstimmen lassen.

Petra Hess begann ihren Vortrag mit Frau Sorge, die vor lauter Sorgen schon lange vor ihrem Wecker aufwacht, und ihrem Mann Friedhelm, der seelenruhig weiterschläft, obwohl er einen stressigen Tag vor sich hat, und stieg so gleich voll ins Thema ein. Sie machte uns klar, dass es hier zwei Empfindungswelten gibt, obwohl die Realität die gleiche ist.

Laut Spiegel Online jagt in Deutschland seit Jahren ein Sorgen-Hype den nächsten. So viel Angst war selten. Das Irritierende ist, dass die meisten Sorgen, die in den Angst-Charts der vergangenen 15 Jahre in Deutschland ganz oben standen, sich am Ende als unberechtigt erwiesen haben.

Sorgen, das muss uns klar sein, beschäftigen sich immer mit etwas Negativem, das eventuell eintreten könnte. Wenn uns unsere Gedanken quälen, sind es Sorgen, die zerstörerisch sind und uns gefangen nehmen. Sorgen sind enorme Energiefresser!

Ganz wichtig ist: Sich keine Sorgen zu machen, bedeutet nicht, Probleme zu ignorieren. Stattdessen sollten wir uns, wenn uns die Sorgen belasten, fragen, was im schlimmsten Fall passieren kann. Das öffnet uns wieder den Blick für die Realität.

Wir können unsere Sorgen zu Jesus bringen, der die Dinge viel besser im Griff hat als wir. Einen Spruch von Corrie ten Boom fand ich besonders schön:

„Mut ist Angst, die gebetet hat!“

Das Frauenfrühstück war für alle Besucherinnen wieder ein besonderes Ereignis.

 

Frauenverwöhnabend am 14. November 2015

Am Samstag, den 14. November 2015, fand zum vierten Mal der Frauenverwöhnabend anstelle des regelmäßig stattfindenden Frauenfrühstücks statt. Angeboten wurde neben einem vier-Gänge-Menü einige interessante Vorträge zum Thema „Gelassenheit“.


An diesem Abend konnte das Organisationsteam (Angela, Christine, Gabriele, Gisela, Helga und Sarah) 68 Teilnehmerinnen begrüßen. Der Abend begann mit einem Sektempfang im Foyer, das Abendprogramm fand im Martin-Luther-King-Saal im festlichen Ambiente statt. Die Programmpunkte der Referentinnen wurden zwischen den Menü-Gängen vorgetragen, musikalisch wurde der Abend mit Querflöte und Klavier begleitet.


Die Gedanken zum Thema „Gelassenheit“ wurden in Anlehnung an Anselm Grün, einem Benediktinerpater der Abtei Münsterschwarzach bei Würzburg und Autor spiritueller Bücher, vorgetragen. Anselm Grün sagt: „Gelassen ist ein Mensch, der sein Ego losgelassen und sich in Gott hinein ergeben hat, der ruhig geworden ist in seinem Herzen, weil er sich in den göttlichen Grund hat fallen lassen.“

Frauenfrühstück am 09. Mai 2015

Unser Frauenfrühstück hatte diesmal das Thema „Identität – auf dem Weg zu mir selbst“.

Identität hat Gott in jedem von uns schon angelegt. (Ps. 139,13-16). Wenn wir diese Identität genau kennen, können wir besser Grenzen ziehen und eine neue Zufriedenheit kann entstehen. Dabei gibt es zwei Prozesse:

Selbsterkenntniss – Wer bin ich? Und Selbstgestaltung – Wer möchte ich sein?
Zu diesem Thema lud uns unsere Referentin Karin Lausberg zu einer gedanklichen Bergtour ein.


Warum sollen wir wandern? Wir sind noch nicht da, wo wir sein sollten.

Es ist eine gute Vorbereitung nötig, damit alle wichtigen Sachen im Rucksack sind. Aber auch der Rhythmus, den die Stöcke vorgeben, das Profil der Wanderschuhe und wen wir mitnehmen spielen eine Rolle. Für die einen ist es wichtig, bis zum Gipfel zu gehen, andere sind zufrieden, wenn sie es bis zur Berghütte schaffen. So ist jeder verschieden, manche planen bis ins kleinste Detail, andere gehen einfach drauflos.


Übertragen auf unsere Identitätsfindung stellen sich die Fragen:

Wo möchte ich hin? Was liegt vor mir? Was verleiht mir Wert? Wem gebe ich einen Wert? Wer sind meine Freunde? Entscheidende Faktoren sind jedoch auch die Leistungsbereitschaft, die Motivation und für wen oder was unser Herz brennt. Auch die Selbstachtung spielt eine Rolle und die Würde, die Gott jedem von uns gab.


Die Lösung jedoch ist nicht von unserer Leistung abhängig, sondern vom Vertrauen in Gott und in uns selbst.

 

Frauenverwöhnabend am 11. November 2014

Am 15.11.2014 lud das Frauenfrühstücksteam zu einer etwas anderen Veranstaltung ein, zum Frauenverwöhnabend. Nach dem Sektempfang erwartete die Frauen ein Vier-Gänge-Menü, das von fleißigen Helfern serviert wurde, musikalische Darbietungen mit Querflöte und Klavier sowie Textbeiträge zum Thema „Rolle(n) meines Lebens“. Die Beiträge über Frauenrollen die wir einnehmen, gerne oder nicht so gerne, freiwillig oder gezwungenermaßen, nacheinander oder auch mehrere Rollen gleichzeitig, regten zum Nachdenken an und führten zu interessanten Diskussionen an den Tischen. In vielen Rollen fühlen wir uns wohl, andere wiederum passen nicht zu uns. Und ein Gedicht von Dietrich Bonhoeffer machte uns deutlich, dass der Anschein, den wir nach außen erwecken, manchmal auch täuschen kann, auch wenn das nicht absichtlich passiert. Wir „stricken“ unser Leben in den verschiedensten Rollen jeden Tag ein Stück weiter. Oft ergibt das ein hübsches Muster, ab und zu lassen wir aber auch eine Masche fallen oder sie fällt ohne unser Zutun. Wenn wir unser Leben betrachten, wissen wir genau, welche Stellen das sind. Die größte und wichtigste Rolle unseres Lebens jedoch bietet uns Gott an, nämlich sein Ebenbild zu sein.

Frauenfrühstück am 24. Mai 2014

Am 24. Mai 2014 lautete unser Thema beim Frauenfrühstück „Jesus, Begegnungen der anderen Art“. Nachdem die vorgesehene Referentin erkrankt war, sprang dankenswerterweise Elisabeth Malessa kurzfristig mit demselben Thema ein. Frau Malessa kommt aus Feuchtwangen, sie ist leitend im Frauenwerk des BEFG tätig, Pastorenfrau und selbst Theologin und führt einen großen Haushalt. Am Beispiel von 3 Frauen aus der Bibel zeigt sie auf, wie anders Jesus bzw. Gott mit uns umgeht als unsere Mitmenschen.
- Die Frau am Brunnen – Jesus kennt ihre bewegte Lebensgeschichte, ohne dass sie etwas davon erzählt hätte. Er bietet das an, wonach sie sich am meisten sehnt. „Wasser“, das ihren Durst stillt.
- Die Ehebrecherin, die gesteinigt werden soll – Jesus verurteilt sie nicht. Und auch die anderen trauen sich nicht mehr, Steine zu werfen. Kein Urteil, aber ein Rat fürs Leben: Tu´s nicht mehr!
- Und zuletzt Hagar, die Magd von Sarah und Abraham. Gott sorgt für sie und ihr Kind, als sie in der Wüste sitzt. Aber sie muss zurück in die demütigende Situation als Magd und ihr Leben weiter aushalten.
Was wir davon lernen können? Jesus schaut uns in unserer Lebenssituation an. Er gibt uns, was wir brauchen. Aber er verändert nicht unbedingt alles so, wie wir es uns vorstellen. Und er möchte, dass wir falsche Verhaltensweisen ablegen – nicht um uns zu ärgern, sondern, weil das für uns besser ist.
Einen Literaturtipp gab es zum Schluss auch noch:
Frauen begegnen Gott: Das neue Testament mit Andachten für ein ganzes Jahr. Herausgegeben von Elisabeth Mittelstädt.

Frauentag am 12. Oktober 2013

Im Herbst 2013 fand ausnahmsweise kein Frauenfrühstück statt. Zum ersten Mal seit langer Zeit war unsere Gemeinde Gastgeber für den Frauentag der bayerischen Baptisten- und Brüdergemeinden. Dieser Frauentag ist eine überregionale, ganztägige Veranstaltung des „Frauenwerks“ von Frauen und für Frauen, die in Bayern einmal im Jahr stattfindet. Mit ca. 60 Frauen aus ganz Bayern haben wir diesen Tag verbracht, bestens versorgt von unserem - überwiegend männlichen - Küchenteam. Elisabeth Malessa, Conny Spagl und Elisabeth Kapsreiter hatten den Tag unter das Thema „Vom Finden und Festhalten unserer Berufung“ gestellt.

Bei Berufung denken wir sofort an einen Arbeitsauftrag - aber nein, im biblischen Kontext steht Berufung immer dafür, mit Gott, Jesus Christus oder anderen Christen in Beziehung zu treten: ERGREIFE DAS EWIGE LEBEN, WOZU DU BERUFEN BIST - IHR ABER SEID ZUR FREIHEIT BERUFEN - DER FRIEDE CHRISTI, ZU DEM IHR AUCH BERUFEN SEID - BERUFEN IN DIE GEMEINSCHAFT DER HEILIGEN. DEN REICHTUM SEINER HERRLICHKEIT - DAZU SEID IHR BERUFEN. DER EUCH BERUFEN HAT IN DIE GNADE CHRISTI - DAMIT IHR ERKENNT, ZU WELCHER HOFFNUNG IHR VON IHM BERUFEN SEID - DER EUCH BERUFEN HAT ZU SEINEM REICH UND ZU SEINER HERRLICHKEIT - SO SEID IHR NUN BERUFEN ZUM FRIEDEN CHRISTI.

Frauenfrühstück am 13. April 2013

Zum Frauenfrühstück am 13.04.2013 kamen über 60 Frauen um den Vortrag von Lisa Flemming zum Thema „Warum sinken, wenn du schwimmen kannst?“ zu hören. Nach einem leckeren Frühstücksbüfett und wunderbarer Klaviermusik, die Angela Metzger spielte, informierte uns Lisa Flemming über die sieben Dinge, wie Stress, Kritik, eigene Fehler und mehr, die uns zum Sinken bringen. Sie zeigte uns die Strapazen beim „Strampeln“, was bedeutet, dass uns z. B. Stolz und Selbstmitleid behindern, erklärte, was die Schwäche beim Schwimmen sein kann, wenn jemand vielleicht nicht „Nein“ sagen kann oder zu wenig Selbstwertgefühl hat. Als „Schwimmgürtel“ empfiehlt sie, auf Gottes Liebe zu vertrauen, erzählt auf beeindruckende Weise, wie sie selbst mit dem Thema Vergebung umgegangen ist und dass der Mensch selig ist, der Gott braucht und es erkennt.

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