(48) Ich bin das Brot des Lebens. (51b) Wer von diesem Brot isst, wird ewig leben. (52) Da stritten die jüdischen Zuhörer, die ihm kritisch gegenüberstanden: Wie kann der uns sein Fleisch zu essen geben? (Da bekräftigte Jesus:)
(55) Mein Fleisch ist die wahre Nahrung, und mein Blut ist der wahre Trank. (56) Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, bleibt mit mir verbunden und ich mit ihm. (57) Der Vater, von dem das Leben kommt, hat mich gesandt, und ich lebe durch ihn. Genauso wird jeder, der mich isst, durch mich leben. (58) Das also ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Es ist etwas ganz anderes als das Brot, das eure Vorfahren gegessen haben. Sie sind gestorben, wer aber dieses Brot isst, wird ewig leben. ... (60) Als sie das hörten, sagten viele, die sich Jesus angeschlossen hatten: Was er da redet, geht zu weit! So etwas kann man nicht mit anhören!“ (Luther: Das ist eine harte Rede; wer kann sie hören?) (61) Jesus wusste schon von sich aus, dass sie murrten, und sagte zu ihnen: Daran nehmt ihr Anstoß? (62) Wartet doch, bis ihr den Menschensohn dorthin zurückkehren seht, wo er vorher war! (63) Gottes Geist allein macht lebendig; alle menschlichen Möglichkeiten richten nichts aus. Die Worte, die ich zu euch gesprochen habe, sind von diesem Geist erfüllt und bringen das Leben. (64) Doch einige von euch haben keinen Glauben. Jesus kannte nämlich von Anfang an die, die ihn nicht annehmen würden, und wusste auch, wer ihn verraten würde. (65) Und er fügte hinzu: Aus diesem Grund habe ich euch gesagt: Nur die können zu mir kommen, die der Vater dazu fähig macht. (66) Als sie das hörten, wandten sich viele seiner Anhänger von ihm ab und wollten nicht länger mit ihm gehen.
06.04.2011 20:23
Predigt von Pastor Dr. Emanuel Wieser (Joh.6,48,55-66)
Ich bin das Brot des Lebens
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